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Fußweg Attelsdorf

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Fußweg

von Schlüsselfeld ins Gewerbegebiet Attelsdorf fehlt

Entlang der Staatsstraße gibt es keinen Gehweg in das Gewerbegebiet. Stadtrat Hans Wagner (FW) hatte dafür für seine Fraktion einen Antrag auf "Erstellung eines Bebauunsplans für das Gewerbegebiet Attelsdorf unter Berücksichtigung eines Fußweges" an die Stadt gerichtet. In der Februar-Sitzung sei man darauf aufmerksam geworden, dass es für diesen Bereich keinen Gesamtbebauungsplan gibt, erläuterte Wagner den Antrag. Deshalb wünschen sich die Freien Wähler, dass das Norma-Areal und das angrenzende Grundstück (Leisgang) mit einem Bebauungsplan überzogen und die Erschließung des Gewerbegebiets mit einem Fußweg geplant und festgeschrieben wird.

 "Ich weiß nicht, was ich von diesem Antrag halten soll", konterte Winfried Gerner (CSU). Anträge auf eine Fußweganbindung in das Gewerbegebiet habe er seit 2008 immer wieder - auch schriftlich - gestellt. Auch in der Februar-Sitzung, als für die Norma-Erweiterung ein Bebauungsplan der Innenentwicklung beschlossen wurde, habe er eine Gehweganbindung gefordert, so Gerner. Die Anträge seien immer zurückgestellt und nicht in die Finanzplanung aufgenommen worden.

Tatsächlich treibt das Thema die Stadträte seit langem um. Johannes Krapp (CSU) erinnerte daran, dass die Stadträte schon vor Jahren eine Ortsbesichtigung vorgenommen hatten. Krapp ordnete den FW-Antrag dem beginnenden Wahlkampf zu. "Mit Wahlkampf hat das nichts zu tun", wies Peter Giehl (FW) Krapps Bemerkung zurück. Mit einem Bebauungsplan könne man einen Fußweg festschreiben. Da der Gehweg die Bahnlinie queren müsse, werde sich ein Verfahren sehr lange hinziehen. Ohne Bebauungsplan sei man in zehn Jahren genauso weit wie heute.

"Eine Zumutung"

"Wir wollen das nur anschieben", betonte Hans Wagner. Für die Bevölkerung sei der momentane Zustand "eine Zumutung und lebensgefährlich". Ein Bebauungsplan bedeutet für Wagner auch Sicherheit für die Zukunft. Ohne gültigen Bebauungsplan würden selbst interessierte Investoren abwandern.

Bürgermeister Zipfel (FW) sieht im FW-Antrag ein Zeichen, dass man nicht warten will, bis eine Bebauung in greifbarer Nähe rückt, sondern dass bereits im Vorfeld ein Bebauungsplan die Richtung vorgeben soll. Ein Gehweg sei in den vergangenen Jahren immer wieder diskutiert worden, bestätigte Zipfel. Er liege jedoch im Außenbereich, müsste von der Stadt finanziert und mit einer Stützmauer abgefangen werden. Wegen der Überquerung der Bahnlinie sei er in ständigem Kontakt mit den suständigen Stellen.

"Wenn der Stadtrat einen Gehweg bauen will, muss er die Verwaltung beauftragen", gab Zipfel den Weg vor. Der Antrag der Freien Wähler wurde mehrheitlich (7:13 Stimmen) abgelehnt.