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Aktuelles

15.09.2016

Kompromiss zur Geländeauffüllung in Eckersbach

"Die Eckersbacher haben nichts gegen den Pferdehof, aber diese massiven ungenehmigten Auffüllungen sind nicht zu akzeptieren". So Stadtrat Hans Wagner aus Eckersbach.

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28.04.2016

Neue Bauplätze für Aschbach

In Aschbach wird am "Steinacher Weg" ein kleines Baugebiet entstehen. Sechs der sieben Bauplätze werden der Stadt zum Verkauf zur Verfügung stehen.

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18.12.2015

Treffpunkt alter Schulgarten

Eckersbach - Ein Spielplatz, eine Feuerstelle und eine Eingrünung sollen eine zentrale Fläche im Schlüsselfelder Ortsteil Eckersbach aufwerten. Auf rund 110 000 Euro sind die Kosten geschätzt. 60% davon erhofft sich die Stadt Schlüsselfeld als Förderung aus europäischen LAG Mitteln.

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20.11.2015

Neubau Feuerwehrhaus

Schlüsselfeld -                   Der Schlüsselfelder Stadtrat hat die Weichen gestellt für den Neubau eines Feuerwehrzentrums nördlich der Schule. Es soll 3,5 Millionen Euro kosten.

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26.02.2015

Schulgarten neu gestalten

Eckersbach - Nach kurzer Diskussion entschieden die Räte, die Neugestaltung des Eckersbacher Schulgartens anzustoßen und einen PLaner zu beauftragen.

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26.02.2015

Leerrohre für Glasfaser

Eckersbach -  Beim Ausbau der Kreisstraße im Schlüsselfelder Ortsteil Eckersbach sollen Leerrohr für die künftige Technik mitverlegt werden.

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16.12.2014

Fünf neue Baurechte

Eckersbach - Für Hans Wagner, Stadtrat aus Eckersbach, ist das in seinem Heimatort geplante kleine Baugebiet "Schäfersrain" nur "ein Notbehelf".

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22.04.2014

Kreditaufnahme

Mit einer unerfreulichen Nachricht eröffnete Bürgermeister Georg Zipfel (FW) die Haushaltsberatung: "Wir haben keinen ausgeglichenen Haushalt!" 

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18.01.2014

Elsendorf soll schöner werden

Elsendorf -  "Es soll endlich losgehen!" Die Schlüsselfelder Stadträte wünschen sich, dass die seit langem geplante Dorferneuerung in Elsendorf nicht auf die lange Bank geschoben wird.

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27.08.2013

Schulabriss macht Elsendorf schön

Der Ortsteil der Stadt Schlüsselfeld soll eine attraktive Dorfmitte erhalten. Dafür müssen das alte Schulhaus und ein Nebengebäude weichen. Das ehemalige Gasthaus wird ein Treffpunkt für die Bürger und die Jugend.

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20.06.2013

Wer darf kostenlos rein ?

Die Stadt Schlüsselfeld will Privatfeiern in den Gemeinschaftshäusern regulieren. Die Entscheidung wurde vertagt.

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18.04.2013

Haushaltsplan verabschiedet

Lediglich 50 000 Euro für die Planung des Weges vom Ortseingang Thüngfeld bis Attelsdorf wurden in die Finanzplanung 2014 der Stadt Schlüsselfeld eingestellt. Dabei wäre die Verbindung für die Sicherheit der Fußgänger wichtig.

"Dass jedes mal die Steuersau durchs Dorf getrieben wird", missfiel Rainer Herdegen (SPD) bei der Diskussion um den Haushalt.

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21.03.2013

Fußweg von Schlüsselfeld ins Gewerbegebiet fehlt.

Nicht mehr hinnehmbar ist nach einem Antrag der Freien Wähler die Situation der Fußgänger, die von Thüngfeld zum Norma-Markt im Attelsdorfer Gewerbegebiet laufen.

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21.03.2013

FFW Thüngfeld - Dach muss saniert werden

Mit 79 000 Euro ist die Außen- und Dachsanierung des Thüngfelder Feuerwehrhauses veranschlagt. Dies sei jedoch nur eine grobe Kostenschätzung und daher mit Vorsicht zu geniesen, betonte Bürgermeister Georg Zipfel (FW) in der Sitzung.

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15.11.2012

Krippenneubau nähe der Tagesstätte

Schlüsselfeld

Einstimmig erkannten die Stadträte einen weiteren Bedarf an Krippenplätzen an. Dem Beschluss war eine Befragung der Bürgerschaft vorangegangen. Deshalb will die Stadt auf dem Grundstück gegenüber der Stadthalle in unmittelbarer Nähe der Kirdertagesstätte Sankt Johannes einen Krippenneubau errichten. Die Trägerschaft soll der Katholischen Kirchenstiftung angeboten werden, die auch Träger der Kita ist. Sollte die Kirchenstiftung die Trägerschaft ablehnen, "wird die Krippe als Satellit an den Städtischen Kindergarten Elsendorf angebunden", erklärte Bürgermeister Georg Zipfel (FW). Die Stadtverwaltung ist zuversichtlich, mit den Kosten unter 350 000 Euro bleiben zu können. Dann steht eine 90 prozentige Föderung in Aussicht.

21.08.2012

Eckersbach soll wachsen können

Stadtrat Hans Wagner (FW) stellt Antrag für Bebauungsplan Eckersbach.

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Geländeauffüllung in Eckersbach

Schlüsselfeld

Die Stadträte machten es sich nicht leicht. Auch Bürgermeister Johannes Krapp sprach "von der Entscheidung, die man sich lieber nicht wünscht". In der Sitzung galt es, über den Bauantrag von Xenia Brunk aus Burghaslach zu befinden. Brunk will zusammen mit Markus Blum auf einem 3,8 ha großen Areal in Eckersbach einen Pferdehof errichten. In der August-Sitzung hatte das Gremium dem Bauantrag das Einvernehmen verweigert. Die Großbaustelle in Eckersbach, für die die Stadt einen eigenen Bebauungsplan aufgestellt hatte, steht bereits seit längerer Zeit in der Kritik der Einwohner von Eckersbach. Umstritten sind vor allem die gewaltigen Auffüllungen. Mit Ihnen hatte - nach Worten des Bürgermeisters - zu Beginmn "keiner gerechnet". Ursprünglich sei der Pferdehof als willkommene Bereicherung der Ortschaft gesehen worden. Jetzt kriegt man die Geländeauffüllungen nicht mehr weg und eine Entscheidung müsse getroffen werden. Die Frage sei doch, ob man die Auffüllungen wieder weg bekomme, wenn man das Einvernehmen verweigere. Krapp räumte ein, dass von allen Beteiligten Fehler gemacht wurden. Das Verfahren und die Diskussion seien jedoch immer ehrlich und offen geführt worden. Man habe niemenden schaden wollen, insbesondere nicht den unmittelbar angrenzenden Anwohnern. Diese fürchten durch die Geländeveränderungen eine Verschärfung der Hochwassergefahr.    -    Leitungen liegen deutlich tiefer   -

Für die Stadt kommt hinzu, dass der Eckersbach-Graben nicht maschinell zu bewirtschaften wäre. Außerdem befinden sich städtische Wasserleitungen in der Erde, die durch die Auffüllung wesentlich tiefer zu liegen kommen. Bei Schäden sei es entsprechend schwierig und teuer, an die Leitungen zu kommen. Trotz des eigens für das Vorhaben aufgestellten Bebauungsplans hatten die Bauherren inzwischen einen Bauantrag eingereicht. Das geforderte hydrologische Gutachten lag vor und war vom Wasserwirtschaftsamt geprüft worden. Die Behörde stellte fest, dass die Auffüllungen keine wesentlichen negativen Auswirkungen auf die Hochwassersituation haben.

Zweite Bürgermeisterin Patrizia Hanika hatte die nicht einfache Aufgabe, mit den Bauherren einen Kompromiss auszuhandeln. Mit dem Ergebnis zeigten sich in der Sitzung aber nicht alle Stadträte zufrieden. Kritik fand der Kompromiss vor allem bei Hans Wagner, dem Stadtrat aus Eckersbach. Die Angst der Bewohner vor Hochwasser sei nicht unbegründet, so Wagner. Er selbst habe das bereits zweimal erlebt. "Die Eckersbacher haben nichts gegen den Pferdehof. Aber diese massiven ungenehmigten Auffüllungen sind nicht zu akzeptieren", betonte Wagner. Er forderte weitreichende Auflagen für das Vorhaben.     Etwas anderes konnte ich nicht erreichen", berichtete die Zweite Bürgermeisterin von ihren Gesprächen mit den Bauherren. Es müsse halt jeder einen Schritt auf den anderen zugehen. Der Kompromiss sieht vor, dass entlang des Grabens ein Grünstreifen zur befahrbaren Bewirtschaftung freibleibt. Die dort vorhandene Auffüllung muss wieder zurückgenommen werden. Auf dem Teilstück muss der Bauherr eine Stützmauer anbringen. "Nur wenn wir einen kompletten Rückbau erreichen könnten, bekämen wir eine Verbesserung der Hochwassersituation", betonte Bürgermeister Krapp. Die gesamte Auffüllung zurückzubauen, sei nach Meinung vieler Fachleute jedoch unmöglich. Nur einen Meter abzutragen, bringe aber gar nichts. Das Landratsamt habe empfohlen, mit den Bauherren einen Kompromiss zu schließen.

Vier Gegenstimmen

Damit konnten sich einige Stadträte nicht anfreunden. "Dann soll das Gericht entscheiden", wurde gefordert. Ein Prozess müsse ja auch bezahlt werden, gaben andere zu bedenken. Nach etwa 45 Minuten Diskussion wurde der Kompromiss - bei vier Gegenstimmen - beschlossen und zum Bauantrag das Einvernehmen erteilt.

Bericht Fränkischer Tag vom 20.09.2016